Interview

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Hier ein paar Fragen, die uns immer wieder gestellt werden.




Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ausschließlich Ostrock zu spielen?
Diese Idee haben wir sehr lange mit uns rumgetragen und haben vor vielen Jahren schon einmal mit einem ähnlichen Projekt angefangen. Haben es dann aber während den Proben wieder verworfen. Wahrscheinlich waren wir damals noch nicht so weit. Diese Songs muss man sehr filigran spielen und zum anderen sind es oftmals sehr dichte Arrangements. Dazu braucht man Erfahrung.


Wie lange habt ihr für dieses Programm geprobt?
Bis zu unserem ersten Konzert haben wir 8 Monate lang, fast täglich geprobt. Damals mussten wir aber den Ablauf ganz schön strecken, um überhaupt auf 1,5 Stunden zu kommen. Inzwischen können wir ca. 3 Stunden durchspielen. Allerdings proben wir immer noch bis zu 3 mal in der Woche.


Habt ihr damit gerechnet, dass diese Idee so einen Anklang finden würde?
Nein, nie! Am Anfang dachten wir, es wäre schön, wenn es ein paar Veranstalter gibt, die uns buchen würden.
Dass wir dann aber in so kurzer Zeit auf solch eine Resonanz stoßen, daran haben wir nie gedacht.


Wie kommen Eure Konzerte im Westteil des Landes an?
Es gibt hier keinen großen Unterschied zum "Ostteil". Die Leute im Westen sind ein sehr dankbares Publikum, die jeden Song regelrecht aufsaugen. Oftmals ist es bei den leisen Songs so still im Saal, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte. Einfach toll.


Ihr seit nun bereits einige Zeit auf Tour. Was waren die schönsten und die weniger schönen Erlebnisse?
Zu den schönsten Erlebnissen gehört wohl, dass wir auf der PUHDYS Bühne spielen durften. Es ist schon eine große Ehre für uns, dass wir mit den "Rollings Stones" des Ostens zusammenarbeiten durften, zumal es auch mit der gesamten Puhdys Crew einen riesen Spaß gemacht hat. Zum anderen macht es uns auch immer wieder sehr glücklich, wenn nach einem Konzert Leute zu uns kommen und uns erzählen, dass sie Tränen in den Augen, bzw. Gänsehaut hatten. Weniger schöne Erlebnisse gibt es Gott sei Dank sehr wenige und die haben auch keinen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen


Was habt ihr als nächstes geplant?
Unser Programm unterliegt ständigen Veränderungen. Es kommen auch immer noch mal neue Songs dazu, bzw. wir nehmen welche aus dem Programm. Auch arbeiten wir ständig an unserem Sound und unserem Licht. Demnächst erscheint unsere Live-CD und 2010 wird es vermutlich ein Fernsehkonzert geben. Ideen haben wir noch sehr viele. Es wird also nicht langweilig und man darf gespannt sein.


Stoßt Ihr auf Probleme, auf Grund eures Namens "Hurensöhne"?
Das kommt immer wieder mal vor. Besonders bei einigen Radiostationen, die sich angeblich Familiensender nennen. Hier lehnt man eine Zusammenarbeit mit uns ab. Aber vielleicht sollten sich diese Verantwortlichen mal ein wenig mehr mit der Geschichte des DDR-Rock auseinandersetzen. Dann wüssten sie, warum wir uns so nennen. Letzteres ist sicherlich auch ein Grund, warum man auch kaum noch Ostrock im Radio hört.


Was sagen denn die Original-Bands dazu, dass ihr deren Songs spielt?
Das wissen wir gar nicht so genau. Da müsste man die Bands und Interpreten schon selber fragen.